The Hooters am 10. Mai 2011 in der Zeche Bochum

Nachdem ich beim letzten The Hooters-Konzert in Netphen, das vor ziemlich genau einem Jahr stattfand, noch gefroren hatte, war es jetzt in der Zeche in Bochum schon vor dem Konzert ganz schön heiß. Bei dem Wetter hätten sie besser Open Air gespielt.

Soweit ich erkennen konnte, war die Zeche komplett ausverkauft und pünktlich um 20 Uhr betraten The Hooters die Bühne (keine Vorgruppe dieses Mal) und legten gleich mit “Dancing On The Edge” richtig los. Die Band bestand aus:

  • Rob Hyman (Keyboards, Akkordeon, Melodica)
  • Eric Bazilian (Gitarre, Mundharmonika, Melodica, Mandoline)
  • John Lilley (Gitarre, Steel Guitar, Keyboards)
  • Fran Smith jr. (Bass)
  • David Uosikkinen (Drums)
  • Tommy Williams (Gitarre)

Die Stimmung in der Zeche war schon bei den ersten Tönen auf dem Höhepunkt und das ändert sich auch im Laufe des Konzerts nicht mehr. Auch die Hooters hatten sichtlich Ihren Spaß. Selten habe ich eine dermaßen spielfreudige Band erlebt.

So spielten Sie fast ohne Pause einen Titel nach dem anderen. Natürlich kamen dabei auch die Instrumente zum Einsatz, die den typischen Hooters-Sound ausmachen: Mundharmonika (Eric und Rob), Akkordeon (Rob) und die Melodica (Rob und Eric).

Ebenfalls Hooters-typisch bei den Konzerten in Deutschland ist es, das einzelne Strophen in Deutsch gesungen werden: so wurden aus Private Emotions dann Heimliche Gefühle und aus One of Us wurde Einer wie wir (kann übrigens kostenlos von der Hooters-Website heruntergeladen werden).

Nach 90 min. war das eigentliche Konzert beendet und es folgten dann noch insgesamt 5 Zugaben in zwei Blöcken. Darunter natürlich auch das größtenteils in Deutsch gesungene Pissing in the Rhine, das in Netphen noch der Opener.

Nach fast exakt 2 Stunden war das Konzert dann beendet.

Setlist

  1. Dancing On The Edge
  2. Day By Day
  3. South Ferry Road
  4. Fightin’ On The Same Side
  5. Silver Lining
  6. 500 Miles
  7. One Too Many Nights
  8. Deliver Me / Private Emotion (Heimliche Gefühle) / Deliver Me
  9. The Boys Of Summer (Don Henley Cover)
  10. I’m Alive
  11. 25 Hours A Day
  12. Satellite
  13. All You Zombies
  14. Karla With A K
  15. And We Danced

Zugaben:

  1. Johnny B
  2. Nobody But You
  3. Pissing In The Rhine
  4. One Of Us (Einer wie wir, ursprünglich von Joan Osborne gesungen, geschrieben von The Hooters)
  5. Time After Time (ursprünglich gesungen von Cyndi Lauper, geschrieben von The Hooters)

Hier noch eine weitere Konzertkritik mit sehr guten Fotos: Reflections of Darkness