OMD am 11. November 2010 in Köln

OMD am 11. November 2010 in Köln

Am vergangenen Donnerstag ging es nach Köln ins E-Werk zum OMD-Konzert. Als wir dort kurz nach halb Acht ankamen, war das E-Werk schon rappelvoll (und ganz schön warm). Das Konzert war wohl ausverkauft und mir ist noch immer schleierhaft warum es nicht wie beim letzten Mal im größeren Palladium direkt gegenüber stattfand.

Auf der Bühne standen zunächst nur 3 Keyboards und ein elektronisches Schlagzeug. Dazu eine Leinwand und ein Beamer auf einem Tischchen (hatte etwas von Diaabend …). Das konnte nur für die Vorgruppe sein. Punkt 20 Uhr betraten dann auch “Mirrors” die Bühne: 4 Jungs in schicken hellgrauen Anzügen. Die Musik erinnerte ein wenig an Hurts, OMD und Kraftwerk, also absolut passend als Vorgruppe für ein OMD-Konzert.

So gegen 21 Uhr ging dann das OMD-Konzert los. Zunächst waren nur 2 animierte Gesichter (als Drahtgittermodell) zu sehen, die auf den Vorhang projiziert wurden und den ersten Titel “sangen”. Dann fiel der Vorgang und Andy McCluskey legte gleich richtig los.

Die Stimmung war vom ersten Ton an Klasse. Das übertrug sich auch auf die Bühne wo insbesondere Andy wirklich alles gab. Schon nach dem zweiten Stück war er total verschwitzt und bei Hälfte des Konzertes war auch erst mal ein Hemdenwechsel fällig. Paul Humphreys und die anderen Bandmitglieder hielten sich wie üblich eher zurück.

Der Sound war auch wirklich hervorragend. Nur zu Beginn des Konzerts wurde der Gesang noch von der Musik übertönt. Auch die Lightshow und die auf die große Leinwand hinter der Bühne projizierten Bilder und Videos untermalten die Songs sehr gut.

Die Mischung der Songs fand ich wirklich gut. Mehrere Stücke vom neuen Album gemischt mit Klassikern. Bei “Maid of Orleans” legte Andy dann wie üblich richtig los und die Stimmung kochte fast schon über. Leider das Konzert nach gut 1 ½ Stunden und zwei Zugaben schon zu Ende.

Setlist (Quelle: setlist.fm)

  1. Intro
  2. New Babies: New Toys
  3. Messages
  4. Tesla Girls
  5. Bunker Soldiers
  6. History Of Modern (Part 1)
  7. (Forever) Live And Die
  8. She’s Leaving
  9. Souvenir
  10. Joan Of Arc
  11. Maid Of Orleans
  12. New Holy Ground
  13. Green
  14. Talking Loud And Clear
  15. So In Love
  16. Locomotion
  17. Sister Mary Says
  18. Pandora’s Box
  19. Sailing On The Seven Seas
  20. Enola Gay

Zugaben:

  1. If You Want It
  2. Electricity

Im Kölner Stadtanzeiger fand ich noch diese Kritik, allerdings scheint die Autorin das Konzert nicht komplett gesehen zu haben, denn “Walking on the Milky Way” wurde nicht gespielt.