Blackmore's Night am 19. Juli 2009 in der Burg Linn in Krefeld

Am vergangenen Sonntag spielten Blackmore’s Night mal wieder in der Burg Linn in Krefeld-Linn. Wie schon üblich war Fotografieren während des Konzertes strengstens untersagt und es gab entsprechende Einlasskontrollen. Während des Konzertes patroullierte dann auch die Security mehrmals durch die Gänge. Sicherlich etwas übertrieben.

Wie auch schon bei den letzten Tourneen traten als Vorgruppe die Geyers auf, d.h. genaugenommen die Hälfte der Geyers (Albert Dannemann und Thomas Roth). Sie spielten etwa eine halbe Stunde und dann kam der erwartete Regenschauer. Der war zwar heftig aber zum Glück nur kurz und nach dem Schauer gab es dann 2 schöne Regenbögen zu sehen.

Pünktlich um 21 Uhr betraten dann Blackmore’s Night die Bühne und das Konzert begann mit “Locked within a Crystal Ball” vom aktuellen Album “Secret Voyage”. Danach folgten dann alte und neue Stück in bunter Reihenfolge. Natürlich gab es auch wieder Stücke von Ritchie Blackmores alten Bands Deep Purple (“Soldier of Fortune”) und Rainbow (“Ariel”). Insbesondere Ariel war ein absolutes Erlebnis mit langen Gitarrensoli.

Die Band wurde bei vielen Stücken von Albert Dannemann unterstützt, der verschiedene Flöten und auch Dudelsack spielte.

Ritchie Blackmore und die Band hatten wirklich viel Spaß am Spielen und selbst nach 2 Stunden war ein Ende des Konzerts nicht abzusehen. Bei “Home Again” gab es wie üblich diverse “Gags”. Zunächst streute Ritchie “Hava Naguila” ein bis er und Candice unter viel Gelächter auf die Idee kamen “Mein Vater war ein Wandersmann” zu spielen und gemeinsam mit dem Publikum zu singen (allerdings in der englischen Fassung: “The Happy Wanderer”).

Schließlich wurde es 23:30 Uhr und noch immer kein Ende in Sicht. Bis dann wohl jemand die Band informierte, das sie eigentlich nur bis 23 Uhr hätten spielen dürfen (O-Ton Candice Night “We are behind curfew”). So gab es dann “nur” noch das übliche Stück zum Abschluss: “Midwinters’s Night/Dandelion Wine”).

So gegen 23:45 Uhr (!) war das Konzert dann schlussendlich ohne Zugaben vorbei. Ein so langes Blackmore’s Night-Konzert hatte ich bisher auch noch nicht erlebt. Aber die Ritchie und die Band hatten an diesem Abend wohl richtig Lust zu spielen und haben die Set List wohl noch spontan erweitert. So war es ein richtig schöner Abend und tolles Konzerterlebnis.