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Amateur-Phisher am Werk

Phishing-Mail Die “Qualität” der meisten dieser Mails ist mittlerweile so gut geworden, das sie von den Originalen fast nicht mehr zu unterscheiden (z.B. die angeblichen Telekom-Rechnungen). Aber heute Morgen trudelte eine Mail bei mir ein, die nur von einem Amateur-Phisher stammen kann. Der Absender will mir mit dieser Mail (zum Vergrößern einfach anklicken) doch ernsthaft weismachen, dass sie von Paypal stammt. Dabei hat er nicht einmal versucht die Absenderadresse zu fälschen.
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Phishing/Spam-Mails getarnt als Twitter- bzw. YouTube-Benachrichtigungen [Update]

{{< image src=“/images/twitter_spam.png” link=“/images/twitter_spam.png” alt=“Spam als Twitter-Meldung” class=“alignleft fancybox” width=“300” caption=“Spam als Twitter-Meldung” >}}Ich weiß nicht genau ob die Phishing-Mails, die heute bei mir gelandet sind, wirklich eine neue Masche sind. Aber ich hatte sie heute zum ersten Mail in meiner Mailbox.

Die erste Mail kam angeblich von Twitter und sah aus wie eine der Benachrichtungsmails, die man beim Erhalt einer Direktnachricht bekommt. Stutzig machte mich bei der Mail zunächst einmal, das ich den Absender nicht kannte und der Versand von Direktnachrichten nur zwischen Personen möglich ist, die sich gegenseitig folgen. Das zweite, das mich stutzig machte, war die Mail-Adresse, an der diese Nachricht geschickt wurde. Ich habe mich bei Twitter - wie auch bei allen anderen ähnlichen Diensten - mit einer anderen Adresse registriert.

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Oracle und Java [Update]

Vor einigen Monaten habe ich hier an dieser Stelle schon einmal über die Zukunft von Java gebloggt. Damals hatte ich noch die leise Hoffnung, dass nach der Übernahme durch Oracle die Entwicklung von Java 7 etwas zügiger ablaufen könnte. Aber wie es aussieht, habe ich mich damit wohl gründlich geirrt.

Wie Mark Reinholt (Chief Architect der Java Platform Group) kürzlich in seinem Blogbeitrag “Re-thinking JDK 7” geschrieben hat, ist wohl frühestens Mitte 2011 (!) mit der nächsten Version zu rechnen.

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Calibre

Ich hatte in den letzten Monaten schon häufiger etwas über das Programm Calibre gelesen. Calibre ist eine Open Source Software, mit der man E-Books in diversen Formaten (PDF, EPUB, CHM, HTML, …) verwalten und vor allem von einem Format in das andere konvertieren kann. Bei der Konvertierung kann dabei auch an verschiedene Geräte wie z.B. iPad, Kindle, Sony E-Book Reader, Android etc. angepasst werden. Mit manchen Geräten ist auch eine Synchronisierung der Bücher via Calibre möglich.

Bisher hatte ich noch keinen Bedarf für Calibre, aber bei mir haben sich mittlerweile doch so einige Bücher und Zeitschriften im PDF- und HTML-Format angesammelt, für die ich noch keine richtig brauchbare Ablage gefunden hatte. Außerdem habe ich ja auch seit einiger Zeit ein Android Smartphone und da ist es schon mal ganz praktisch das eine oder andere Buch in das EPUB-Format umzuwandeln.

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So gut (oder besser schlecht) arbeiten Antivirus-Tools

Vergangene Woche bekam ich eine E-Mail, die angeblich ein Fax für mich enthalten sollte (Titel war “You have a fax” oder so ähnlich). Die Mail sah auf den ersten Blick unverdächtig aus. Nur ein kurzer Text und ein Logo eines Dienstes namens “eFax”.

So ganz unwahrscheinlich war es nicht, ein Fax per Mail zu erhalten. Denn erst ein paar Tage vorher hatte ich den entsprechenden Dienst bei T-Online eingerichtet. Mein erster Gedanke war daher: “kaum habe ich eine Faxnummer kommt auch schon irgendein Werbemüll”. Aber dann machten mich 2 Dinge stutzig: 1. ich habe zwar bei T-Online eine E-Mail-Weiterleitung eingerichtet, aber an eine andere Adresse, 2. eine Mail mit englischem Text passt irgendwie nicht ganz zu T-Online.

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Quo Vadis Java

Mittlerweile ist die aktuelle Java SDK-Version (1.6) fast 3 ½ Jahre alt (!) und noch immer gibt es kein neues Release. Gerüchten zufolge könnte Java 1.7 im September diesen Jahres freigegeben werden. Damit wäre dann dann zwischen beiden Releases fast 4 Jahre (!) vergangen.

Sieht man sich die Liste der neuen Funktionen an, so muss man doch feststellen, dass es erstaunlich wenig Neues gibt. Anscheinend wurde mehr diskutiert welche Features aufgenommen werden sollen und wie diese aussehen sollen, als das wirklich etwas realisiert wurde. Die Diskussionen ob “Closures unterstützt werden sollen oder nicht sind (und mit welcher Syntax) anscheinend noch immer nicht abgeschlossen (man möge mich korrigieren, falls ich falsch liege). Aber dafür kann man zukünftig Strings in select/case-Anweisungen verwenden. Immerhin etwas :-).

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