IT Blog

Neue Social Network-Heimat gesucht

Vor ein paar Wochen hat Google das Ende seines Sozialen Netzwerks Google+ verkündet. Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder Gerüchte um ein Ende von Google+ gegeben hat, kommt das Ende nicht ganz überraschend. Googles Begründung, den Dienst wegen einer Sicherheitslücke zu schließen ist allerdings ziemlich fadenscheinig.
Weiterlesen …

Google+ Benutzer knapp 3,5 Cent wert

Am letzten Wochenende landete eine E-Mail in meiner Mailbox, in der mir Facebook-Likes, Twitter Follower, Google+1 User und noch mehr angeboten wurden. Wer jetzt aber denkt, die Mail wäre irgendwo aus Osteuropa oder Asien gekommen, der irrt sich. Hinter dieser Mail steckt ein Unternehmen aus Deutschland, das auf seiner Website einen Shop für Follower & Co. hat. Also ich finde solche Angebot ja ganz schön unseriös. Aber es muss wohl einen Markt dafür geben.

Für alle, die mal wissen möchten, wie teuer so ein Like oder ein Follower ist, kann das hier in der Original-Mail einmal nachlesen. Die Mail-Adresse und auch die Adresse der Website habe ich natürlich entfernt. Ich will ja nicht auch noch Werbung für dieses Unternehmen machen.

Weiterlesen …

Mein Senf zum "Recht auf Vergessen"

Seit gestern kann man bei Google die Entfernung von Suchergebnisse, die die eigene Person betreffen, beantragen. Natürlich ging das bereits über alle Nachrichtenkanäle und sozialen Medien und wie zu hören ist, sollen bereits am ersten Tag 12.000 Löschanträge bei Google eingegangen sein.

Insbesondere in einigen Zeitungen war heute schon wieder vom “Recht auf Vergessen” die Rede (z.B. Die Welt) und ich rege mich immer noch über diesen Blödsinn auf. Dabei bin ich mir aber nicht sicher ob ich mich mehr über das unsinnige Gerichtsurteil aufregen soll oder das was von einigen Zeitungen (und Politikern) daraus gemacht wurde.

Weiterlesen …

Ist Open Source Software unsicherer als kommerzielle Software?

Seit vor ein paar Jahren die ersten Sicherheitslücken in Microsoft Windows bekannt wurden, vertraten viele Experten die Ansicht, dass Open Source Software (kurz OSS) – damals ging es primär um Linux – sicherer als kommerzielle Software (insbesondere Windows) sei. Die Begründung war ganz einfach: bei OSS kann jeder den Quelltext einsehen und so fallen Programmierfehler viel schneller auf und können auch entsprechend schnell behoben werden. Quasi eine Crowd-basierte permanente Qualitätskontrolle. Als Beweis für diese These wurde immer wieder angeführt, dass es unter Linux quasi keine Viren oder Trojaner gäbe.

Ich habe schon damals diese allgemeine Einschätzung zur Sicherheit von OSS nicht geteilt. Wenn jeder Zugriff auf den Quellcode hat, dann können Sicherheitslücken (zumindest in der Theorie) wirklich schneller entdeckt werden. Aber nicht jeder, der eine solche Lücke entdeckt, ist auch an der Behebung interessiert. Es gibt genügend Personen (oder Organisationen), die diese Sicherheitslücken lieber für ihre (illegalen) Zwecke ausnutzen wollen. Auch das Einschleusen von Sicherheitslücken oder der Einbau von Backdoors ist bei OSS einfacher möglich, wenn Codeänderungen nicht von weiteren Entwicklern überprüft werden.

Weiterlesen …