Internet Themen

Artikel rund um die Themen CMS, Web Server.

Website-Bereiche unter NGINX mit Kennwörtern absichern

Ähnlich wie beim Apache Webserver ist es auch mit NGINX möglich, eine ganze Website oder einzelne Bereiche (Unterverzeichnisse) so abzusichern, dass man sie nur zu Gesicht bekommt, wenn man sich mit einer Benutzerkennung und einem Kennwort anmeldet.

Die zulässigen Benutzer und ihre Kennwörter werden dabei in einer Datei (htpasswd) gespeichert, die wie folgt aufgebaut ist:

UserID:Password
UserID2:Pasword2:Kommentar
UserID3:Password3

Während die Benutzer IDs im Klartext in der Datei gespeichert sind, werden die Kennwörter verschlüsselt abgelegt. NGINX unterstützt die Verschlüsselungsmethoden CRYPT, SSHA, SHA (siehe auch Beschreibung von HttpAuthBasicModule.

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WordPress-Installation von Apache 2 auf NGINX umstellen – Teil 3: Blog konfigurieren

Nachdem ich in den ersten beiden Teilen dieses kleinen Tutorials die allgemeine Konfiguration von NGINX mit PHP beschrieben habe, geht es nun in diesem Teil endlich um die WordPress-Konfiguration.  Dabei werde ich zunächst einmal erklären wie ein einfacher WordPress-Blog konfiguriert. Wie man die Konfiguration für eine WordPress-Multisite anpassen muss, beschreibe ich dann im vierten Teil des Tutorials.

Wie bereits erwähnt, verwendet NGINX zur Laufzeit nur eine einzige Konfigurationsdatei. Allerdings kann diese mit Hilfe von include-Anweisungen durchaus aus mehreren Dateien zusammengesetzt werden. Diese Möglichkeit wird von mir auch genutzt, weil es die Verwaltung deutlich vereinfacht.

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WordPress-Installation von Apache 2 auf NGINX umstellen – Teil 2: NGINX für PHP konfigurieren

{{< image src=“/images/phpinfo.png” link=“/images/phpinfo.png” alt=“Erfolgreiche PHP-Konfiguration” class=“alignleft fancybox” width=“300” caption=“Erfolgreiche PHP-Konfiguration” >}}Nach der Installation des NGINX-Servers und des PHP-FPM-Dämons müssen nun beide entsprechend konfiguriert werden. Wir beginnen mit der Konfiguration von PHP-FPM.

PHP-FPM konfigurieren

Die Konfigurationsdateien von PHP-FPM befinden sich unter Ubuntu Linux standardmäßig im Verzeichnis /etc/php5/fpm. In diesem Verzeichnis befindet sich auch eine eigene php.ini, in der ggf. die PHP-Standardeinstellungen bzgl. Beschränkungen der Dateigrößen oder Scriptausführungszeiten modifiziert werden können. Es kann aber auch einfach die bisher mit Apache verwendete Datei übernommen werden.

Aus Sicherheitsgründen sollte der Eintrag cgi.fix_pathinfo auf 0 gesetzt werden (Standardwert ist 1).

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WordPress-Installation von Apache 2 auf NGINX umstellen – Teil 1: Installation

{{< image src=“/images/nginxstart.png” link=“/images/nginxstart.png” alt=“NGINX Startseite” class=“alignleft fancybox” width=“320” caption=“NGINX Startseite” >}}Meine beiden WordPress-Websites (diese hier und Martins Website) liefen seit einiger Zeit auf einem VServer (gehostet bei Strato) unter einem Apache 2-Web Server. Seit einiger Zeit gibt es aber einen ernsthaften Konkurrenten für Apache: den ebenfalls freien Web Server NGINX (steht für “engine x”). Glaubt man den diversen Statistiken, ist NGINX mittlerweile der zweitpopulärste Web Server und hat Microsofts Internet Information Server damit überholt. So verwenden auch einige sehr große Websites wie z.B. WordPress, Hulu, Facebook NGINX und nicht Apache. Die Vorteile von NGINX gegenüber Apache sind der geringere Speicherverbrauch, eine bessere Performance und die einfachere Konfiguration. Nachdem meine Websites jetzt ein paar Wochen unter NGINX laufen, kann ich das alles nur bestätigen. Insbesondere die Konfiguration des NGINX-Server gefällt mir deutlich besser als bei Apache. Anstelle der verstreuten Konfigurationsdateien (insbesondere der diversen .htaccess-Dateien) befindet sich bei NGINX alles an einem Ort.
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